Die Monastliche Verhütungsspritze (Mesigyna)

Diese Methode ist geeignet für Frauen, die nicht jeden Tag die Pille einnehmen möchten, bzw. die dazu neigen, dies zu vergessen. Sie enthält die Hormone Östrogen und Progesteron. Einmal im Monat wird sie am Arm oder an der Hüfte in die Muskeln gespritzt.

Innerhalb eines Monats nach Aufgabe dieser Methode erfolgt der Eisprung. Die erste Spritze erfolgt innerhalb der ersten fünf Tage der Menstruation, danach wird sie jeden Monat wiederholt. Wir empfehlen den Frauen, diesen Tag in ihrem Kalender zu notieren. Die monatliche Verhütungsspritze verhindert durch die enthaltenen Hormone den Eisprung und die Festsetzung des befruchteten Eis im Endometrium (Gebärmutterschleimhaut), sie verdickt die Schleimhaut am Muttermund und verhindert so den Eintritt der Spermien.

Der wichtigste Grund zur Aufgabe dieser Methode ist, dass sie eine unregelmäßige Menstruation hervorruft.

Es können Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Blutungen, Empfindlichkeit in den Brüsten beobachtet werden. Wie alle Präparate, die Hormone enthalten, schützt sie nicht vor Krankheiten, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden, hierfür wird ein Kondom empfohlen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt und lassen sich untersuchen, bevor Sie mit der Monats-Verhütungsspritze beginnen.

Denn nicht für jeden ist die Benutzung der monatlichen Verhütungsspritze geeignet. Ihr Arzt wird Ihnen die geeignete Methode empfehlen. Falls Sie an nicht diagnostizierten vaginalen Blutungen, Krebserkrankungen, hohem Blutdruck, Migräne oder Krankheiten der Galle oder Leber leiden, schon Herzkrankheiten hatten, älter als 35 Jahre sind, rauchen, stillen, oder Schwangerschaftsverdacht besteht, ist diese Methode nicht empfehlenswert.